Burg Hocheppan
Die Burg Hocheppan wurde zwischen 1125 - 1130 vom Grafen Ulrich II erbaut und galt als mächtigster Stützpunkt im ganzen Lande.
Bildergallerie: Burg Hocheppan
Weit ober Missian, auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg Hocheppan” in den Himmel. Der Zeuge aus der Zeit der Ritter war ehemals sehr bekannt und laut Schriften die Trutzburg des Grafen Ulrich II. von Eppan. Burg Hocheppan war ein sicherer Wohnsitz im Gegensatz zu jenem in der Nähe von St. Pauls. Wo diese erste Wohnanlage der Grafen genau war, ist heute nicht mehr bekannt.
Burg Hocheppan ist eines der Ziele im Laufe der Dreiburgenwanderung. Die gesamte Struktur verführt den Besucher in die Zeit des Mittelalters und begeistert nicht nur die Kinder.
Besonders sehenswert ist der einzigartige Bergfried, der sich etwas unterhalb der Burganlage befindet. In den alten Gemäuern selbst befindet sich heute eine Jausenstation, die den Aufenthalt in der mittelalterlichen Umgebung noch angenehmer werden lässt.
Im Jahre 1158 wurde die Burg durch eine Belagerung zerstört, später aber wieder aufgebaut. Im Jahre 1315 erhielten die Landesfürsten von Tirol die Anlage. Seit 1911 sind die Grafen von Enzenberg im Besitz von Burg Hocheppan. Zwischen 1964 und 1967 wurde die Anlage vom Landesdenkmalamt überholt und konsolidiert.
Weitum erkennbar ist auf der Burg die Kapelle. Im Inneren der Burgkapelle verstecken sich bekannte Wandmalereien, sehr gut erhaltene romanische Fresken mit typischen Motiven der Traditionen in der Umgebung. Hier ist eine Frau abgebildet, die Knödel isst, ein seltenes Motiv, das immer wieder Aufmerksamkeit erregt.
Zum Fest der Maria Heimsuchung im Juli wird jährlich in der Burgkapelle ein Tag der “offenen Tür” veranstaltet. Zum Angebot zählen an diesem Tag kostenlose Führungen durch die Burgkapelle! Dem Besucher werden neue und vielleicht auch noch unbekannte geschichtliche und kunsthistorische Hintergründe der Burganlage nahegelegt.

