Kirche zum Hl. Josef

Die Kirche zum Hl. Josef befindet sich in St. Michael und ist auch als Dominikanerkirche bekannt.

Die Kirche zum Hl. Josef wurde als letzte in St. Michael errichtet. Ganze sechs Kirchen sind in diesem Ortsteil von Eppan zu finden.

Ursprünglich befand sich an die heutige Kirche angebaut ein Palazzo. Er gehörte zuletzt der Familie Dr. Josef von Ferrari. Im Jahre 1881 kauften Dominikaner aus Graz das schöne Gebäude mitten im Dorf. Zwischen 1883 und 1886 wurde die Kirche errichtet, nach dem Konzept des Innsbrucker Architekten Anton Geppert. Der sakrale Bau besteht aus drei Schiffen, ist im Stil der Neuromanik erbaut und besitzt neben der Rundbogenapsis und hohen Rundbogenfenstern. Der Turm an der Fassade ist sehr massiv gebaut. Die Altäre wurden nach dem Vorschlag des Diözesanarchitekten Pater Johann M. Reiter gebaut. Die Skulpturen am Rosenkranzaltar und am Hochaltar stammen von Johann von Grissemann und Alois Winkler.

Auf der Seite zur Straße hin wurde noch ein Kapellenanbau errichtet und ein Mosaik an die Fassade gemacht. Heute ist hier der Hl. Dominikus zu sehen, früher war es ein Monogramm des Hl. Josef.

Die Grazer Mönche nutzen das Kloster auch als Sommerresidenz, jedoch nur 50 Jahre lang. Der Faschismus zwang die Grazer im Jahre 1933 in ihr Domizil der lombardischen Dominikanerprovinz. Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgelassen. Heute befindet sich in dem ehrwürdigen Gebäude die Musikschule Überetsch. Die Josefskirche übernahm die Pfarrei.

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