Gleifhügel

Hoch oberhalb von St. Michael in Eppan steht die kleine Gleifkirche mit ihren zwei Türmen. Der Hügel, auf dem sie steht, wird nach der Kirche benannt.

Der Gleifhügel ist einerseits der “Kalvarienberg” Eppans und zugleich ein sehr schönes Ziel für Wanderungen in Richtung Eppan Berg. Als Kalvarienberg bezeichnen die Südtiroler einen Weg, an dem immer wieder Stationen stehen, die den Leidensweg Jesu Christi erzählen. Am Ende des Weges befindet sich immer, wie auch hier, eine Kapelle oder eine kleine Kirche, die für die Auferstehung Jesu steht.

Der Kalvarienberg in Eppan birgt jedoch auch geologische Zeugen der Vergangenheit. So hinterließen die Gletscher der Eiszeit deutlich ihre Spuren. Sie nennen sich Gletscherschliffe und Gletschertöpfe. Einer der schönsten Gletscherschliffe in Bozens Umgebung soll sich hinter der Gleifkirche befinden. Er umfasst eine Fläche von 11.000 m². Die Rillen ziehen sich von Norden nach Süden und “erzählen” von der Richtung, in die sich der Gletscher bewegt hat. Das Moränenmaterial an den Seiten ist die beste Grundlage für die nahen Weinberge und deren Früchte.

Die sogenannten Gletschertöpfe sieht man im nahen Buschwald, südwestlich vom Schliff. Ein Teil davon wird – aufgrund der Form der Aushöhlungen - Teufelssessel genannt. Die Dellen der Gletschertöpfe in den Felsen entstanden durch das Schmelzwasser, das ohne Unterlass auf das Gestein aufschlug.

Der Wald am Gleifhügel besteht vorwiegend aus Mannaeschen, Hopfenbuchen und Buschwald.

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