Nothelferkapelle

In Gaid, Eppans höchstgelegenem Dorf steht eine kleine Kapelle.

Sie wurde vor langer Zeit von einem reichen Sommerfrischler in Auftrag gegeben. Manchmal musste auch ein Priester kommen, damit die Hl. Messe gelesen werden konnte.

Die Nothelferkapelle wurde im Jahre 1634 renoviert und umgebaut. Typische Steinrahmen schmücken die viereckigen Fenster. Der barocke Altar stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und zeigt uns die 14 Nothelfer, die dem Kirchlein seinen Namen gegeben haben.

Die kleine Kirche wurde auf ein Heiligtum der frühmittelalterlichen Zeit gebaut. Der Eppaner Adelige Eustach Franzin von Zinnenberg ließ es damals restaurieren und wurde zum Dank mitsamt der ganzen Familie in der Kirche dargestellt.

Bei den 14 Nothelfern handelt es sich um 14 Christen aus der Zeit vom zweiten bis zum vierten Jahrhundert. Meist handelt es sich um drei Frauen und 11 Männer. Die Zusammenstellung der Gruppe kann aber je nach Region, in der sie verehrt wird, etwas variieren.

Vor allem in Zeiten der Pest wurden die Patrone der Kirche intensiv um Hilfe gebeten.

Auf einer Wanderung durch Gaid steht die Kirche zu den 14 Nothelfern am Straßenrand.

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