Das goldene Kegelspiel von Hocheppan

Wenn Hirtenjungen auf Abenteuersuche gehen, dann gibt’s was zu erleben! Die Burgruine Hocheppan steht im Zentrum dieser Geschichte.

Früher kamen Hirtenjungen immer wieder in die Nähe der Burgruine Hocheppan, um ihre Schafe weiden zu lassen. Einmal war die Neugierde zu groß, und sie gingen in die Burg hinein. Hier trafen sie auf eine alte Eisentür, die sie mit aller Kraft auch öffneten. Dann bestiegen sie den dunklen Gang dahinter und fanden eine zweite Tür, die sie ebenfalls mit aller Kraft aufbrachen. Ein großes Gewölbe lag nun vor ihnen. Der Wand entlang entdeckten sie ein goldenes Kegelspiel.

Die Hirtenjungen freuten sich sehr und begannen sofort damit zu spielen.
Da krachten die Mauern, es klang, als wollte alles zusammenstürzen, der Boden zitterte und die Kinder erschraken heftig. Sofort versuchten sie den Ausgang zu erreichen.

Es war aber schon spät, die Abendglocken in St. Pauls hatten schon geläutet. Darum konnten sie den Ausgang nicht mehr finden.

Wenn die Buben aber das Kegelspiel mitgenommen hätten, wären sie sofort zum Ausgang gekommen. Sie hatten es im Schreck fallen gelassen und mussten so bis zum nächsten Tag, als die Glocken zum Gebet läuteten, in diesem Gang bleiben. Dann öffneten sich wieder die Türen und die Jungen konnten ins Freie.

Das Kegelspiel aber blieb ab da verschwunden.

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