Die Scheintote von Maderneid

Sehr gruselig hört sich die tragische Erzählung dieser Begebenheit an…es ist doch eher unerwartet, wenn Tote plötzlich wieder aus dem Sarg steigen, oder?

Im Ansitz Thalegg in Maderneid wohnte samt Familie eine Frau vom Vinschgau, die unerwartet starb und im Friedhof von St. Pauls begraben wurde.

Der Totengräber hatte bei seiner Arbeit gesehen, dass die Frau mit einem sehr wertvollen Ring bestattet wurde. Er entschied sich, in der Nacht zur Gruft zu gehen, sie zu öffnen und der Toten den Ring abzunehmen.

So tat er auch. Mit Laterne stieg er in die Gruft hinab, öffnete den Sarg und wollte der Toten den Ring abnehmen. Das ging nicht so leicht, also nahm er alle Kraft zusammen.
Davon erwachte die Frau, die nur scheintot gewesen war. Der Mann erschrak heftigst, half der Frau aber aus dem Sarg, damit sie wieder nach Hause gehen konnte.

Zu Hause läutete sie und er Mann fragte, wer denn da sei. Mit schwacher Stimme erwiderte die Frau: “Die Frau des Hauses”. Die könnte es nicht sein, sprach der Mann traurig, denn die hätte man gestern begraben.

Doch schließlich erkannte er seine Gemahlin, freute sich über ihre Rückkehr und öffnete ihr die Tür. Noch sieben Jahre lebten die beiden zusammen, die Frau gebar noch ein Kind. Doch dann starb sie wirklich und wurde wieder in der Familiengruft bestattet.

Ein Motivbild in der Maria-Hilf-Kirche in Lana hielt lange Zeit die Erinnerung an diese seltsame Begebenheit wach.

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