Geologie in Eppan 2011

Geologie in Eppan

Die Gegend um Eppan stammt aus der Zeit der großen Gletscher.

Eppan und Kaltern wurden einst von einer Gletscherzunge bedeckt, die nachfolgenden Erosionen im Laufe der Jahrmillionen formten den Boden mit all seinen heutigen Eigenheiten. Eine Zwischeneiszeit brachte durch die Etsch die Formung eines Tales mit sich. In Eppans Umgebung gibt es jedoch auch viele geologische Erscheinungen, die aus längst vergangenen Zeiten stammen. Glimmerschiefer, Porphyr und Tonalit, aber auch Gletscherschliffe und Ablagerungen der Moränen erzählen davon. Gletscherschliffe und -töpfe befinden sich z.B. auch auf dem Gleifhügel in St. Michael. Der Gletscherschliff hinter der Gleifkirche ist einer der schönsten in der Umgebung von Bozen.

Ein feiner Sand, der vor allem in der Gegend von Unterrain, St. Pauls und Missian und im Warthtal zu finden ist, wird von den Eppanern “Flinz” genannt. Es soll sich dabei um das Sediment eines Sees handeln, der sich hier vor 12.000 Jahren am Rand eines zurückweichenden Etschgletschers, befand.

Ein weiteres Phänomen aus längst vergangenen Zeiten sind die Eislöcher. Irgendein Bergsturz verursachte den Porphyrhaufen. Es ist nicht geklärt, ob dies in der Eiszeit oder der späteren Zwischeneiszeit erfolgte. Nun macht ein durch die verschiedenen Löcher und Höhlen verlaufender Luftzug die kalte Luft in dieser Zone möglich, die eine hochalpine Vegetation zur Folge hat. Die Eislöcher werden in einem eigenen Artikel genauer beschrieben.

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