Wilder Mann Bühel

Auf 643 m über dem Meer, im Montiggler Wald, liegt der Abschnitt und Aussichtspunkt, den man Wilder Mann Bühel nennt.

Der Wilde Mann Bühel befindet sich in der geschützten Naherholungszone Montiggler Wald, oberhalb des Kleinen Montiggler Sees, und ist eines der beliebten Wanderziele für jene, die nicht zu anspruchsvoll unterwegs sein wollen.

Wer in der Sportzone Rungg sein Auto stehen lässt, kann sich auf Schusters Rappen oder auf dem Rad auf den Weg machen. Am Wilden Mann Bühel befinden sich Spuren einer Höhensiedlung aus der jüngeren Eisenzeit. Steinerne Männchen aus dem vorhandenen Porphyr (aus dem 20. und 21. Jahrhundert) stehen da und dürften vor allem Kinder interessieren. Wer diese Stelle erreicht, wird aber vor Allem mit einem Ausblick auf das Überetsch und den Montiggler Wald belohnt.

Der Name der entlegenen Stelle stammt allem Anschein nach aus der Zeit, in der hier ein Einsiedler aus Eppan gewohnt haben soll. Bald wurden ihm die Eigenschaften eines Wilden Mannes angedichtet, denn geheimnisvolle Dinge belebten immer schon die Phantasie der Mitmenschen. Andere Theorien glauben hier einen vorgeschichtlichen Platz für Brandopfer. Archäologische Funde aus der Eisenzeit und aus der Spätbronzezeit bstätigen teilweise die Vermutungen der Forscher. Es gibt mystische Geschichten, die von diesem Platz erzählen.

Doch eines ist sicher: Peter Weth, ein Mann aus Eppan, lebte hier im 19. Jahrhundert. Auf einer Reise nach Nordamerika, während der er auf Goldsuche ging, lebte er eine Weile mit den Indianern. Als er zurückkam, suchte er die Natur und die Ruhe und lebte ab dem Zeitpunkt im Wald. Auf einem Stein ist heute noch die Inschrift: “P.W., geb. 1824” zu erkennen.

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